Eines sei vorweg gesagt: launch2net nimmt dem Anwender die Installation des häufig auf dem USB-UMTS Stick mitgeliefertem Treiber ab. Deshalb sollte man auch darauf verzichten, die Hersteller-Treiber zu installieren: Diese sind häufig nicht aktuell oder passen nicht zum aktuellem System.
Wenn bereits vor der Installation von launch2net ein problematischer Treiber installiert wurde, sollte dieser entweder bei abgestecktem Modem de-installiert werden oder über die Herstellerseite aktualisiert werden.

Nach der Installation befindet sich im Ordner Programme der Ordner launch2net Premium. Einmal geöffnet, lassen sich die Grundeinstellungen vornehmen. So macht es durchaus Sinn, dass sich launch2net automatisch öffnet, sobald ein Mobilfunkgerät eingesteckt wurde. Das ist oft praktischer, als das Programm bei jedem Start von Mac OS X zu starten, wenn man nur hin und wieder über UMTS online gehen will. Ob das Launch2Net in der Menüleiste angezeigt werden soll oder nicht, kann man hier ebenfalls einstellen.

…die manuelle Einrichtung verlangt einige spezifische Informationen und wird in den seltensten Fällen benötigt. Am besten lassen Sie sich hier über den Support des Mobilfunkanbieters die benötigten Daten geben und tragen diese dann ein…

Je nach UMTS – Vertrag können hier die Einstellungen vorgenommen werden, die Sie vor einer Kostenfalle schützen sollen. Haben Sie beispielsweise eine Tages-Pauschale gebucht, stellen Sie die Anzahl der verfügbaren Tage ein.
Rechnet Ihr Provider nach Datenvolumen ab, sollten Sie hier das oft kostenfrei zur Verfügung gestellte Guthaben abzüglich 10% einstellen. Ein Beispiel: stehen Ihnen 200 MB als Datenvolumen zur Verfügung, geben Sie hier 180 MB ein, damit Sie nicht in eine Kostenfalle geraten. Unlimitierte, so genannte „Flatrates“ haben es am leichtesten und auch dafür gibt es eine Einstellung.

Die gleichen Einstellungen lassen sich auch für UMTS Netze ausserhalb des Heimatnetzes einstellen. Die Konditionen für Roaming lassen sich bei vielen Providern vor dem Urlaub festlegen – klären Sie dies am besten vorher zu Hause mit Ihrem Anbieter ab. Erreichen Sie keine Einigung oder sind vor Ort Pre-Paid-Karten günstiger, tragen Sie unter Volumen und Zeit einfach eine Null ein. Dann ist sichergestellt, dass Sie mit der SIM Karte ihres Heimnetzes nicht ausserhalb des Heimatbereichs surfen können und so bleiben Ihnen wieder teure Rechnungen erspart.
Gerade Anwohner der grenznahen Gebiete Deutschlands, die häufig das UMTS Signal der benachbarten Länder mit-empfangen, sollten hier unbedingt Einstellungen vornehmen.

die meisten Einstellungen sind selbsterklärend, es obliegt Ihrem Sicherheitsempfinden, ob Sie die PIN auf dem verwendetem Computer abspeichern möchten oder jedes Mal neu eingeben. Das ist genauso wie beim Mobiltelefon – falls es einmal in die falschen Hände gerät, kann jeder damit telefonieren und somit Kosten verursachen, falls es sich automatisch ohne PIN Abfrage einbucht.

Das launch2net Fenster muss nicht zwingend geöffnet sein. Neben der „Normal-Ansicht“ gibt es auch eine „Kleinansicht“ des Fensters für all diejenigen, denen es zu groß ist. Es zeigt die wichtigsten Informationen wie Einzelverbindungsdauer bei bestehender Verbindung oder die Gesamtverbindungsdauer aller bisherigen Verbindungen, sowie das verbrauchte Datenvolumen übersichtlich an.
Für die Minimalisten reicht aber auch die Ansicht in der Menü-Leiste. Dort kann der Anwender eine Verbindung aufbauen oder trennen.
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